Friday for Future oder einfach nur schulfrei?

Heute gingen Brandenburgs Schüler auf die Straße, um darauf aufmerksam zu machen, dass bei uns mächtig etwas schief läuft.

Seit Wochen gibt es kein anderes Thema mehr und Umweltschutz wird gelebt.

Doch werden auch andere Stimmen laut: „Die würden doch alle da nicht hingehen, wenn es in ihrer Freizeit stattfinden würde.“

Mmh, vielleicht trifft das auf einen winzig kleinen Teil zu. Die große Mehrheit der Schüler, die heute vor dem Brandenburger Landtag standen, lebten Demokratie.

Ja! Genau so sehe ich es. Meine Söhne haben von mir einen Antrag auf Freistellung erhalten, weil ich es unheimlich wichtig finde, dass sie Demokratie leben. Sie sollen erfahren, dass sie eine Stimme haben und dass sie gehört werden. Sie sind mündige Bürger und haben das Recht Fragen zu stellen. Sie sollen die Erfahrung einer Demonstration erleben – Mittel unserer gelebten Demokratie.

Natürlich sind die Schüler noch keine Wissenschaftler oder Klimaforscher, aber jeder stimmberechtigte Wähler ist auch kein Politikwissenschaftler und trotzdem ist es wichtig, dass er wählen geht.

Demokratie muss gelebt werden und wir sind die Vorbilder unserer Kinder. Unterstelle Ich ihnen, dass sie einfach nur nicht in die Schule wollen, nehme ich ihnen ihre Müdigkeit.

Harte Worte? Als Politikwissenschaftlerin brennt mein Herz für gelebte Demokratie und ich möchte, dass auch meine Kinder dafür brennen.

Im Nachhinein arbeiten wir das Thema Umweltschutz und Klimawandel weiter in unseren Alltag ein. Ab heute wahrscheinlich noch ein bisschen mehr als bisher.

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