Projektwoche Liliput im Land der Riesen

Projekt

Unsere Schule arbeitet mehrfach im Jahr projektorientiert. Ja, eine Herausforderung für Schüler und auch Lehrer. Eine Woche raus aus dem starren System, raus aus den vorgegeben Strukturen. Schnell ist zu sehen, was durch diese Strukturen kaputt gemacht wird, was einschläft, in Vergessenheit gerät: die kindliche Kreativität, der Wissensdurst, die Neugier.

Tag 1

Projekt bedeutet ein Oberthema und die Kinder gestalten die Woche. Der Lehrer hält sich raus. Puuhhh, was für eine Herausforderung für mich. Nicht anleiten, nicht vorgeben, einfach nur da sein. Der erste Tag ist geprägt von Orientierungslosigkeit und Langeweile, weil ihnen nichts einfällt. Nach vier Stunden verzweifelter Überlegungen gerät das Projekt ins Rollen. Die ersten Gruppen finden sich, die ersten Ideen sprudeln, Materiallisten entstehen. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Nichts ist schlimmer als eine Woche gelangweilte Kinder.

Tag 2

Die Kinder kommen mit lachenden Augen in den Raum. Ohne, dass ich etwas sage, legen sie los. Alle haben sich Gedanken gemacht und basteln, schneiden, kleben, malen. Wenn sie eine Pause brauchen, spielen sie von allein „Wer bin ich“. Ja, ich bin stolz auf meine Gruppe.
Heute ist unser 2. Thema UNGESUNDES FRÜHSTÜCK. Die Kinder dürfen alles mitbringen. Es dauert gar nicht lange und merken wie müde und träge sie davon werden. Morgen wird es dann zum Vergleich GESUNDES FRÜHSTÜCK GEBEN. Ich bin sehr gespannt…
Am Ende kam heute ein wunderbares Spiel zu unserem Projektthema „Liliput im Land der Riesen“ zustande.

Friday for Future oder einfach nur schulfrei?

Heute gingen Brandenburgs Schüler auf die Straße, um darauf aufmerksam zu machen, dass bei uns mächtig etwas schief läuft.

Seit Wochen gibt es kein anderes Thema mehr und Umweltschutz wird gelebt.

Doch werden auch andere Stimmen laut: „Die würden doch alle da nicht hingehen, wenn es in ihrer Freizeit stattfinden würde.“

Mmh, vielleicht trifft das auf einen winzig kleinen Teil zu. Die große Mehrheit der Schüler, die heute vor dem Brandenburger Landtag standen, lebten Demokratie.

Ja! Genau so sehe ich es. Meine Söhne haben von mir einen Antrag auf Freistellung erhalten, weil ich es unheimlich wichtig finde, dass sie Demokratie leben. Sie sollen erfahren, dass sie eine Stimme haben und dass sie gehört werden. Sie sind mündige Bürger und haben das Recht Fragen zu stellen. Sie sollen die Erfahrung einer Demonstration erleben – Mittel unserer gelebten Demokratie.

Natürlich sind die Schüler noch keine Wissenschaftler oder Klimaforscher, aber jeder stimmberechtigte Wähler ist auch kein Politikwissenschaftler und trotzdem ist es wichtig, dass er wählen geht.

Demokratie muss gelebt werden und wir sind die Vorbilder unserer Kinder. Unterstelle Ich ihnen, dass sie einfach nur nicht in die Schule wollen, nehme ich ihnen ihre Müdigkeit.

Harte Worte? Als Politikwissenschaftlerin brennt mein Herz für gelebte Demokratie und ich möchte, dass auch meine Kinder dafür brennen.

Im Nachhinein arbeiten wir das Thema Umweltschutz und Klimawandel weiter in unseren Alltag ein. Ab heute wahrscheinlich noch ein bisschen mehr als bisher.

Wenn Kinder Grenzen überschreiten

Wenn Kinder Grenzen überschreiten

In meinem Alltag als Mama von vier Kindern und Pädagogin erlebe ich oft Situationen, die ich mit nach Hause nehme und die mich zum Nachdenken bringen.

„Ich WILL mitspielen!“

Ich sitze mit meinen Kindern auf dem Spielplatz. Meine Kinder spielen im Sandkasten und neben ihnen sitzt ein Junge, der die ganze Zeit mitspielen möchte. Meine Kinder geben ihm mehrmals zu verstehen, dass sie das nicht möchten. Doch offenbar fällt es dem Jungen sehr schwer dieses Nein zu akzeptieren. Er fängt an das Buddelzeug meiner Kinder umherzuwerfen und wiederholt seine Frage nach dem Mitspielen immer öfter. Unsere Kinder ziehen sich zurück und er läuft ihnen hinterher. Er überschreitet die natürliche Grenze der Kinder, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Auszeiten

Solche Situationen erlebe ich auch in der Woche oft. Kinder werden aggressiv, wenn sie ein Nein erhalten oder aufbrausend. Selbst meine eigenen Kinder können oft nicht akzeptieren, dass ich ad hoc JETZT keine Zeit für sie habe. Oftmals muss ich Dinge für die Schule fertig stellen und auch ich habe meine Ruhezeiten.

Stärken stärken

Es gibt Kinder, bei denen sich die Empathie in den ersten Jahren nicht gut entwickelt. Hier ist es wichtig, in Ruhe mit den Kindern zu sprechen. Die Kinder wissen, dass sie ein Problem haben, können es allerdings nicht definieren. Eltern sollten nicht gleich panisch werden und denken, dass mit ihren Kindern etwas nicht stimmt. Nein! Jedes Kind entwickelt sich auf seine eigene Art und Weise und seinem eigenen Tempo. Empathie ist eine Fähigkeit, die sich entwickelt. Bei dem einen früher, bei dem anderen später, aber sie entwickelt sich. Geben Sie ihren Kindern Zeit und zeigen Sie Ihnen Möglichkeiten, sich aus dieser Hilflosigkeit anders als mit Aggression zu befreien. Haben Sie Verständnis für Ihr Kinder und zeigen Sie es, in dem sie ihm sagen, dass sie verstehen, dass es frustriert und traurig ist. Zeigen Sie ihrem Kind Situationen, in denen es erfolgreich ist mit seiner Annäherung an andere Kinder. Reden sie mit ihrem Kind über die positiven Dinge, die dazu beigetragen haben, dass andere Kinder mit ihm gespielt haben. Sie werden sehen, dass sich die Fähigkeit zu Empathie nach und nach ausbildet.

Beckenboden – Dein Boden – Einsteiger

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Beckenboden – Dein Boden – Einsteiger

Heute ist der Tag für uns Frauen. Wir möchten ihn nutzen, um Euch zu sagen, wie wunderbar Ihr seid! Jeden Tag leistet ihr Großartiges, Dinge, die für Euer Gegenüber selbstverständlich ist und Euch doch täglich soviel Kraft kostet. Seid Euch dankbar, seht in den Spiegel und seht wie wunderbar ihr seid. Wir sehen es Woche für Woche und arbeiten daran, dass es auch für Euch sichtbar wird… denn das sehen die Wenigsten.

Ebenso wenig sehen wir unseren Beckenboden, weil er im Gehirn erst einmal nicht als ansteuerbar vernetzt ist. Hast Du Kinder bekommen, hast Du eventuell 10 Stunden Rückbildung hinter Dich gebracht und das war es in den meisten Fällen auch zum Thema Beckenboden 👍
In unseren Kursen und auch im Alltag sehen wir in 99 % der Fälle eine instabile Körpermitte. Fragen wir nach der aktiven Ansteuerung des Beckenbodens, sehen wir nur große Fragezeichen… ganz egal, ob Du Kinder hast oder nicht. Eine Anleitung ist sinnvoll, denn nur vom Lesen weiß ich nicht, ob ich die Übungen richtig gemacht habe, da die Ansteuerung des Beckenbodens eine so kleine Bewegung ist, dass die meisten nicht spüren, ob sie es richtig machen.

Wir alle bewegen uns zu wenig, so dass unser Beckenboden den ganzen Tag der Schwerkraft untrainiert ausgeliefert ist. Welche Folgen das hat, zeigen wir Dir eindrucksvoll in unseren Stunden.

Am Ende der 6 Stunden hast Du die Grundlagen zum Thema Beckenboden, Atmung, Do’s & Dont’s, Muskelkorsett sowie Körpermitte erlernt und solltest in der Lage sein, Deinen Beckenboden bewusst wahrzunehmen.

Unser Beckenboden-Einstiegsprogramm beinhaltet 5 Stunden:

1. Stunde Thema Beckenboden: 03.05.2019
2. Stunde Thema Atmung: 07.05.2019
3. Stunde Thema Sicherheit: 10.05.2019
4. Stunde Thema Muskelkorsett: 14.05.2019
5. Stunde Thema Körpermitte: 17.05.2019

Ich bin zertifizierte Postnataltrainerin und arbeite nach dem Mamaworkoutkonzept. Nach vier Schwangerschaften habe ich bereits viele Konzepte kennengelernt und mich für genau dieses entschieden, weil hier das Thema Beckenboden professionell aufbereitet wird.

Um einen der begehrten und begrenzten Plätze zu erhalten, meldet Euch schnell bei uns. Nehmt euch die Zeit für Euch!

Es ist nur ein gebrochener Fuß…

Es ist doch nur ein gebrochener Fuß … #ironieon Ja, den Satz höre ich seit Montag täglich. Ihr! Habt! Keine! Ahnung!

Dass ich gefrustet bin, kann man verstehen, schrieb einer. Nein, ich bin nicht gefrustet. Ich bin im Survival Camp. Jeden Tag heißt es ÜBERLEBEN. Nein, nicht ich. Er! Wisst ihr, was es für jemanden mit ADHS bedeutet still zu sitzen? Nein, es sei denn, ihr habt selbst solche Kandidaten zu Hause. Während ich das hier schreibe, knallt es oben schon wieder. Ich muss dann mal schnell weg…

Ok, wo war ich? Ach ja, mitten drin im Überleben. Das Bein ist bis Kniekehle gegipst und die Order heißt: Ruhe. Nein, der Bruch ist nicht schlimm, sondern dieser Satz: Ruhe und hochlagern.

Es nimmt mir die Luft zum atmen, denn bei ihm bedeutet es 24h beobachten, komme was wolle.

Und schon am nächsten Morgen wurde ich von der oberen Etage des Hochbettes mit Krücken im Gesicht begrüßt und den Worten: „Keine Sorge Mama, ich habe alles im Griff.“ An ja, dann ist ja gut. Ich frage mich wie er da hoch gekommen ist, aber weiß im selben Moment, dass ich es eigentlich lieber nicht wissen möchte.
Ihm ist langweilig und dabei fallen einem so verdammt viele Dinge ein, die man machen könnte. Plötzlich höre ich ein lautes Poltern: „Guck mal Mama, ich kann schon über den Ball springen.“ Aaahhh!!! Als nächstes sagt er, dass er es kaum aushält und am liebsten probieren möchte, ob er den Fuß schon auftreten kann. Aaaaaaahhhhh! Ich habe nicht übertrieben mit 24h Überwachung.

Als er am Tisch sitzt und aus dem Fenster schaut sagt er:“ Jetzt ist doch das Hooverboard richtig praktisch für mich.“ Wie kann man nur auf so verdammt viele Ideen kommen, die in Schmerz enden???
ADHS macht solche Situationen wirklich zu einem nervenaufreibenden Tag. Normalerweise steht er oft am Tisch auf, um seinem Bewegungadrang nachzukommen. Das funktioniert ja jetzt nicht mehr so. Und wisst ihr, was er stattdessen macht? Schnalzgeräusche!!!

Aber hey:
„Es ist nur ein gebrochener Fuß….“ 👍👍👍👍 #ironieoff

Nachhaltigkeit

Gestern waren wir mit unseren Teilnehmern bei einem Fleischer, um das Bewusstsein beim Einkaufen zu stärken. Eindrücklich hat er uns den Verarbeitungsprozess seines Fleisches erläutert.
Dabei fiel immer wieder das Wort „Nachhaltigkeit“ und am Abend habe ich es tatsächlich auch zu meinen Kindern gesagt. Natürlich kam sofort die Frage: „Mama, was ist dieses nachhaltig?“
Genau! Was ist das eigentlich? Wir nehmen es alle in den Mund, aber ich bezweifle stark, dass auch nur die Hälfte danach lebt. Nachhaltigkeit ist ein Trendwort, ja fast schon ein Lifestyle geworden, der oft im falschen Zusammenhang verwendet wird.

Aber kommen wir zurück zum Fleischer. Während unserer Zeit bei der Arbeitsagentur haben wir viele Fleischereien betreut und so einige auf Grund des „Billig will ich“ – Lebensstils untergehen sehen. Manche Gespräche waren hart an der Belastungsgrenze, weil man wusste wieviel dran hängt, wenn ein kompletter Familienbetrieb schließen muss. Ein Fleischer weiß genau, woher er sein Fleisch bezieht, welches Futtermittel genutzt wird, wie die Tiere leben und transportiert werden sowie die Herstellung, denn das macht er selbst. Gehe ich in einen Discounter, nehme ich mir die abgepackte Wurst und kann keine einzige Frage loswerden.

Dreht die Verpackung mal um und lest Euch die Zutaten durch! Wir können schon lange keine abgepackte Wurst mehr essen. Zucker hat mittlerweile über 70 Bezeichnungen. Somit ist es für den Verbraucher so gut wie unmöglich herauszufinden, woraus seine Wurst besteht. Beim Fleischer ist das anders.

Hier werde ich meine Fragen los und bekomme sie beantwortet. Zucker wird benutzt, damit das Fleisch seine saftige Farbe erhält. Ich habe gestern zuckerfreie Wurst gegessen und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Heute waren meine Kinder mit dem Geschmackstest dran und auch sie haben ihn festgestellt. Sie haben mir die Wiener aus der Hand gerissen. So eine geschmacksintensive Wiener habe ich auch schon lange nicht mehr gegessen.
Unser Herz schlägt nach wie vor für die kleinen und mittelständigen Betriebe, denn hier erhält man noch Qualität. Natürlich zählen hier auch die Zahlen, aber trotzdem wird auf die Qualität geachtet. Hier wird nicht in Massen produziert, sondern auf Bestellung. Ja es kostet ein paar Euros mehr, verhindert aber gleichzeitig den täglichen Fleischkonsum sowie Müll. Überlegt doch mal wieviel Wurst ihr wegwerft?! Ich wette es sind mindestens 4 – 5 Scheiben in der Woche. Die Wurst vom Fleischer esst ihr auf und verarbeitet die Reste, um es nicht wegzuwerfen… einfach, weil es teuer gewesen ist. Beim Fleischer könnt ihr mit Euren Aufbewahrungsbehältern einkaufen gehen und tut damit der Umwelt auch noch was Gutes.
All diese Dinge sind für uns unter anderem nachhaltig. Und nebenbei erhalten wir einen Familienbetrieb aufrecht. Nachhaltiger geht es doch schon gar nicht mehr.

Arbeit oder Gesundheit?

Kennst du diese Geschichte? Also beim Lesen dachte ich, dass es auch meine gewesen sein könnte:

„Heute vor einem Jahr war ich Eine der ersten, die das 10 Wochen Programm der Beiden ausprobiert hat. Ich war skeptisch, ob fremde Menschen mir in meiner Situation überhaupt helfen können, aber ich war auch totunglücklich, so dass ich jeden Strohhalm nahm. Während eines Treffens mit ihnen, flossen meine Tränen unaufhaltsam. Das muß man sich mal vorstellen! Wir hatten uns noch nie gesehen und ich hatte sofort ein riesen Vertrauen. Die Beiden strahlen etwas aus, so dass man nichts anderes machen kann als zu reden. Nach dem Gespräch fühlte ich mich leer, aber befreit. So ehrlich war ich schon ewig nicht mehr. Es hatte sich alles angestaut. Ich habe das Programm damals noch allein gemacht. Heute sind es ja mittlerweile echt Viele, was mir auch gefallen hätte.
Ich war 60 Stunden die Woche arbeiten und hatte dort alles im Griff. Wenn ich erkältet gewesen bin, nahm ich Ibu und bin auf Arbeit gegangen. Ich kümmerte mich um alles und jeden…. nur nicht um mich. Diesen Irrsinn muss man sich mal vorstellen! Die Arbeit war wichtiger als meine Gesundheit! Ich bereitete Power Points noch und nöcher vor, aber mir ein Essen vorzubereiten für den nächsten Tag war unvorstellbar – dafür hatte ich doch keine Zeit. ICH musste arbeiten. Heute kann ich diesen Irrsinn nur belächeln, denn durch die Beiden habe ich wieder gelernt Prioritäten zu setzen und zwar richtig! Statt Ibu bereite ich heute mein Essen vor und krank gehe ich schon lange nicht mehr auf Arbeit. Die Welt dreht sich auch ohne mich weiter. Es war ein Weg bis ich hier ankam, aber jede Minute wert! Ich funktioniere nicht mehr, sondern ich lebe und zwar für MICH und nicht für die Arbeit!!! Ich kann jedem nur raten, die 10 Wochen anzutreten, denn mein komplettes Arbeitsumfeld ist voll mit Leichen wie ich es gewesen bin. “

Mach was draus! Starte mit uns am 11.03.19 und lerne Dich wieder kennen und lieben. Melde Dich jetzt bei uns, um Dir Deinen Platz zu sichern.

10 Wochen DU
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Wahrnehmen

Ich habe noch nie eine Stunde erlebt, in der ich mich nicht erschrocken habe wie wenig sich die Menschen wahrnehmen. Wenn Du schon mal eine Rehaklinik, egal für welches Leiden, von innen gesehen hast, wirst Du wissen womit die ersten Stunden, ja manchmal sogar Wochen, beginnen: Wahrnehmung… Stelle ich den Menschen einen Spiegel vor ihr Gesicht mit winzigen Stellschrauben, wird ihnen schnell bewusst, was dieses Nicht-Wahrnehmen mit ihnen gemacht hat. Nur dadurch, werdet ihr schaffen die Schnelllebigkeit zu stoppen. Nicht die Zeit ist schnell, nicht die Gesellschaft ist schnell. Du bist schnell! Du spürst Dich nicht mehr, nimmst Dich nicht richtig wahr und fängst an, die Zeit, die Gesellschaft als Ursache zu suchen. So auch Ina van Mö Nein, noch nie gingen Dinge von heute auf morgen und ja es gehören auch Tiefen zum Weg dazu. Wenn Du Dich richtig wahrnimmst, wirst Du die Tiefen mit Deiner Stärke meistern. Aber lest selbst:

„Starte gesund in den Tag … ich liebe es zu frühstücken! Das war nicht immer so 🤔 oft habe ich auf dem Sprung schnell was gegriffen und so gar nicht darüber nachgedacht, was – wie – und wieviel – ich da eigentlich esse! Schmeckte es dann am besten das gleiche noch mal! War ich satt? Was heisst satt fragte ich mich oft?! Jetzt nicht mehr vorstellbar… es ist so ein schönes Gefühl den eigenen Körper zu spüren, zu merken wo sind Grenzen erreicht, bewusst zu merken was gerade passiert. Für viele sicher nicht vorstellbar, aber wenn du so lange nicht auf deinen Körper reagierst, verlernst du es schlichtweg! Sich Zeit nehmen, war bei mir der wichtigste Faktor! Zeit für mich! Wer bin ICH! Was WILL ich! Was mache ich mit meiner Gesundheit, mit meinem LEBEN?! Ich habe beschlossen: ICH WILL LEBEN! Und das noch lange, gesund und glücklich! Das sind viele Baustellen 🚧 auf einmal, die mich oft davon abgehalten haben zu beginnen! Warum? Ich hatte Angst, schlichtweg Angst … wieder zu versagen, wieder enttäuscht zu sein, wieder bringt es nicht das was man sich erhofft. Jetzt kann ich sagen 💪🏻jawolla … da isse ! Ich habe verstanden, dass ich mir die Zeit für mich nehme! ICH muss an mich genauso denken wie an alle anderen Lieben um mich. Nur so schaffe ich es meinen Weg zu gehen, meine Gewohnheiten zu verändern, mein Leben zu sortieren und meine Gesundheit zu stärken. Es ist der Anfang eines langen Weges das weiß ich wohl, aber es gibt Menschen die mir diesen Weg erleichtern. Die mir zusprechen, die hinter mir stehen! Das gibt mir so viel Kraft und Zuversicht das ich schon heute sagen kann – Ich bin glücklich mir die Zeit für mich zu nehmen! „

Erinnerungen sind Leben

Die Kinder brauchen in der Schule Fotos von der Familie, um einen Stammbaum anzufertigen.

Ehrlich, wie oft guckt ihr Euch Fotos an? So richtig bewusst, ohne einfach durchzuscrollen? Bilder in der Hand zu halten, ist wie eine Erinnerung lebendig werden zu lassen. Plötzlich bist Du wie Alice im Wunderland mittendrin… in Deiner Jugend…bei der Geburt…bei der Hochzeit… Eltern, Oma und Opa sind wieder bei Dir, obwohl sie längst von Wolke 7 auf uns hinunter gucken… Alles ist wieder da.

Mich machen solche Momente sehr emotional. Ich werde traurig, weil ich spüre, wie wenig Zeit ich mir nehme, um die Momente der Erinnerungen zu genießen. Ich werde traurig, weil ich wie mit einem Pfeil getroffen spüre, wie sehr ich die Personen vermisse, die Zeit mit ihnen meine Entwicklung, mein Erwachsenwerden geprägt hat… Mit allem, was dazu gehört. Ja, sie alle haben mir auch die schwere Seite im Leben gezeigt, den Tod. Sie haben gezeigt, dass das Leben endlich ist und dem werde ich mir bewusst in diesen Momenten, in denen ich Bilder in der Hand halte.

Erinnerungen sind Leben. Erinnerungen sind Kindheit. Erinnerungen sind Entwicklung. Erinnerungen ist erwachsen werden. Erinnerungen tun weh. Erinnerungen zaubern Dir ein Lächeln ins Gesicht, aber auch Tränen. Erinnerungen sind wichtig, um wieder zu sich selbst zurück zu finden. Sie helfen Dir, Deinen Weg weiterzulaufen und in die richtige Richtung zu gehen.

Erinnerungen sind Leben.

Wissen oder Unwissen oder Gewissen

Ja, Ernährung ist ein leidiges Thema. Alle wissen, was falsch ist, aber machen es trotzdem nicht richtig. Ernährung ist eben nicht einfach mal schnell in den Hochglanzmagazinen nach gut und böse zu suchen oder Google die passende Frage zu stellen. Ernährung ist viel mehr. Wenn Du anfängst, Dich tatsächlich mit Deiner Ernährung zu beschäftigen, beginnst Du einen Blick zu Dir selbst. Und das ist der entscheidende Punkt, der den meisten schwer fällt. Wir wollen uns nicht mit uns beschäftigen, in uns hineinhorchen, uns wahrnehmen und auf Zeichen achten, denn das bedeutet Arbeit und die unverblümte Wahrheit. In dem Moment, in dem wir anfangen, uns wahrzunehmen, haben wir nicht mehr die Möglichkeit, uns selbst zu belügen.

Nein, ich möchte Dir nicht erzählen, dass 2-3Liter Wasser wichtig sind.
Nein, ich möchte Dir nicht sagen, dass Obst und Gemüse von entscheidender Bedeutung sind.
Nein, ich möchte Dir nicht sagen, dass Kohlenhydrate Dir nicht gut tun.
Nein, ich möchte Dir nicht sagen, dass Selbstgekochtes besser ist als Fast Food.

NEIN! Denn das alles weißt Du und viele von Euch können mir genau das auch runterbeten – auswendig ohne vorher nachzulesen.

Umso älter wir werden, desto wichtiger wird der Punkt der Ernährung. Wir fühlen uns unkonzentriert, geschwächt, haben negative Gedanken, unsere Haut wird schlaff, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, der Rucksack auf dem Rücken wird schwerer, wir sind antriebslos, haben einen Schleier vor den Augen.

Ja, das ist Ernährung! Sie kann viel verändern, wenn sie individuell auf Dich abgestimmt ist und nicht per Hochglanzmagazin abfotografiert am Kühlschrank hängt.

Es ist ein utopischer Gedanke von heute auf morgen Deinen Kühlschrank auszuräumen, Fitnesskurse täglich zu belegen und in drei Wochen den Traumkörper zu haben. Nein! Du hast jahrelang Gewohnheiten gepflegt, die fast genauso lange benötigen, wieder abzulegen – Dir zuliebe. Wir fangen in kleinen Schritten an und Du wirst bereits nach wenigen Wochen geschafft haben, Gewohnheiten abzulegen und Neue anzueignen.
STARTE JETZT UND MELDE DICH. AB 1.11.2018 starten wir in Dein neues Wohlbefinden. SEI DABEI UND MELDE DICH!